Packen wir die Petersilie bei der Wurzel

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Wenn du im Englischen bewandert bist und ‘parsley’ für dich seltsam klingt, ist das total ok, denn es handelt sich hierbei um eine Verschmelzung von altenglischen und altfranzösischen Wörtern, die wiederum vom lateinischen Petroselinum abgeleitet sind, der Latinisierung des griechischen Petroselinon. Wusstest du das? Was wir jedoch bestimmt wissen, ist, dass die Petersilie in vielen Ländern als Kraut und Gemüse weit verbreitet ist. Wir alle kennen Blattpetersilie. Aber da die Vielfalt der Lebensmittel in Mode kommt, beginnen die Menschen, ihre Menüs mit exotischeren und ungewöhnlicheren grünen Produkten zu bereichern.

Wir haben von Pastinaken und Rüben, Knollensellerie und Klette gehört (bei diesem sind wir uns allerdings nicht sicher), und jetzt ist es Zeit für die Petersilienwurzel. Sie sieht auf den ersten Blick genauso aus wie Pastinaken. Und auf den Zweiten? Es braucht einige Zeit und Übung, Petersilienwurzeln, die etwas blasser und weisser sind, von Pastinaken zu unterscheiden. Und sie können genauso behandelt werden wie jedes andere Wurzelgemüse. Schrubbe sie ordentlich mit einer Bürste oder verwende einen guten alten Gemüseschäler, um die Haut zu entfernen. Dann können sie anstelle von Rüebli oder Knollensellerie verwendet werden. Kreiere einen schnellen knusprigen Salat mit roten süssen Äpfeln, ein wenig bitterer Senfkresse und 5 EL Olivenöl Extra Native, 1 ½ EL Zitronensaft, 1 TL Dijon-Senf, 1 TL Honig, Salz und Pfeffer. Verwende einen Gemüsehobel, um die Pfahlwurzel zu schneiden, und staple dann mehrere Scheiben aufeinander und schneide sie zu Streichhölzern. Dann mit anderen Zutaten mischen. Du kannst Nüsse für den zusätzlichen Crunch hinzufügen.

Nun zurück zu den grünen Teilen der Petersilie. Es gibt im allgemeinen zwei Hauptvariationen – Petersilie mit lockigem oder flachem Blatt, die sich, wie du vielleicht vermutet hast, durch die Gestaltung der Blätter unterscheiden. Während dieser Unterschied für einige sicherlich sehr wichtig sein mag, kümmern wir uns heute nicht darum sondern vielmehr um gehackte Petersiliengerichte und deren Zubereitung.

Eine der bekanntesten Saucen ist die französische Persillade. Sie passt zu Austern und anderen Weichtieren und geht super einfach: Gehackte Petersilie, gemischt mit gehacktem Knoblauch. Oder aber sie wird verfeinert durch Kräuter, Öle und Essig. In Italien wird diese Sauce mit Zitronenschale gemischt und Gremolata genannt und wird häufig zu Kalbfleisch serviert.

Möchtest du von Europa nach Südamerika reisen – probiere ein argentinisches Pesto-ähnliches Gewürz namens Chimichurri. Es wird sowohl als Marinade als auch als Sauce für gegrilltes Fleisch, Pasta oder sogar Meeresfrüchte verwendet. Dazu solltest du 1 Tasse Petersilie, 4 Knoblauchzehen und 2 TL trockenen Oregano in eine Küchenmaschine geben und kurz pürieren. Dann 80 ml/⅓ Tasse leckeres Olivenöl, 2 EL Rot-/Weissweinessig, einige Pfefferflocken, Salz und Pfeffer hinzufügen und vermischen. Sofort verwenden oder bis zu 2 Wochen im Kühlschrank lagern. Aber warum lange aufbewahren, wenn du ein paar schöne Hähnchenschenkel anbraten oder Heilbuttsteaks grillen und sie mit diesem mit Petersilie angereicherten Gewürz servieren kannst?

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