Die Wiederentdeckung der Gummibärchen

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Wir alle kennen diese zähen bunten Tiere aus Gelatine, nicht wahr? Es ist, als wäre die Zeit vor 100 Jahren stehen geblieben. Viele erfreuen sich immer noch an den gleichen alten Süssigkeiten – Gummibären. Aber auch wenn sich unsere Einstellung gegenüber Gummibärchen nicht gross geändert hat, haben sie sich mit Sicherheit selbst verändert. Wie aus dem Namen hervorgeht, wurden Gummibärchen ursprünglich aus Gummi arabicum hergestellt. Es ist ein natürlicher Saft der Akazienbäume, der in gehärteter Form gesammelt wird – Gummi.

Hans Riegel aus Bonn beschloss jedoch, Tanzbären auf Gelatinebasis einzuführen. Wir kennen ihn als den Gründer von Haribo. Natürlich verdankt er seinen Erfolg nicht der Gelatine, sondern der Tatsache, dass er der Erfinder des (damals sogenannten) Tanzbären war, in den sich die Menschen verliebt haben.

Sein Erfolg öffnete Türen für andere Erfinder von Gummibonbons in Form von Tieren und anderen Gegenständen. Die Zeit verging und niemand ausser einem seltenen Liebhaber lässt sich von einer neuen Form oder einem neuen Geschmack dieser Süssigkeiten begeistern. “Ein gummiartiges Raumschiff mit Sushi-Geschmack? Kein Interesse!” Wir müssen den früheren Ruhm der Gummibärchen wiederbeleben und neu feiern. Diesmal für Erwachsene – und zwar mit Alkohol.

Ja, richtig gelesen! Holen wir uns eine Tüte mit den Lieblingsgummis (es müssen keine Bären sein, Würmer oder Schlümpfe funktionieren auch hervorragend) und schmeissen sie in ein Gefäss. Dann entscheiden wir uns, was am besten dazu passt – Tequila, Rum, Whisky, Wodka, Gin, Martini – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Die Süssigkeiten einfach mit Alkohol bedecken und ein paar Stunden stehen lassen, bis sie die Flüssigkeit aufgesogen und selbst um einiges an Grösse zugenommen haben. Das Gefäss kann auch problemlos für etwa einen Tag in den Kühlschrank gestellt werden. Aber nicht vergessen, die Gummis von Zeit zu Zeit zu prüfen, nicht dass sie schleimig werden. Mit dem richtigen Zeitmass duften sie stark. Vielleicht nicht so stark wie ein Wodka-Schuss, aber Vorsicht, drei bis fünf davon und man ist beschwipst. Ebenso sollte man aufpassen, dass diese Dinger nicht in Kinderhände geraden, geschweige denn sie für eine Kindergeburtstagsfeier verwendet werden!

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